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Aktuelle Entwicklungen am Immobilienmarkt

Hinnerk Warter

Im April dieses Jahres zeigte der Immobilienmarkt eine deutliche Aufwärtstendenz. Die Preise für Wohnimmobilien, insbesondere Eigentumswohnungen, verzeichneten einen Anstieg. Dies spiegelt sich im Europace Hauspreisindex (EPX), der auf Finanzierungsdaten basiert, wider. Trotz eines immer noch unter dem Vorjahresniveau liegenden Gesamtwerts, bestätigt der Index für den vierten Monat in Folge ein moderates Wachstum.
**Preistrends differenziert betrachtet.**
● Eigentumswohnungen: Der stärkste Preisanstieg wurde bei Eigentumswohnungen registriert, wo die Preise um 1,25 Prozent stiegen.
● Ein- und Zweifamilienhäuser: Auch bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser verzeichneten einen leichten Preisanstieg von 0,27 Prozent.
● Neubauten: Bei Neubauten war ein leichter Preisrückgang von 0,38 Prozent zu beobachten, was auf eine Reaktion auf die vorherige Inflationsperiode hindeuten könnte.
**Einfluss steigender Mieten auf den Kaufmarkt.**
Die Mieten zeigten ebenfalls eine Aufwärtstendenz. Im April stiegen die Durchschnittsmieten im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent und lagen um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr. Dieser Anstieg der Mieten trägt dazu bei, die höheren Kosten für Wohneigentum auszugleichen und könnte den Kauf von Eigentum trotz höherer Preise weiterhin attraktiv machen.
**Langfristige Aussichten.**
● Eigentumswohnungen: Für Eigentumswohnungen wird auch in Zukunft mit weiter steigenden Preisen gerechnet. Allein im April 2024 lagen die initialen Angebotspreise um 2,3 Prozent höher als im Vormonat.
● Ein- und Zweifamilienhäuser: Der Markt für Ein- und Zweifamilienhäuser zeigt eine langsamere Bodenbildung, wobei die Qualität der Objekte die Preise beeinflusst.

**Marktbeobachtungen.**
Trotz gegensätzlicher Bewegungen in den Teilsegmenten des Marktes reflektiert die allgemeine Entwicklung eine dynamische und von vielen Faktoren beeinflusste Immobilienlandschaft. Die Annäherung von Angebots- und Transaktionspreisen seit Januar dieses Jahres um einen Prozentpunkt von 4,3 Prozent auf 3,2 Prozent ist ein weiteres Indiz für das erwartete Anziehen des Marktes.
**Fazit.**
Die Entwicklungen im Immobilienmarkt zeigen ein vielschichtiges Bild, das von einer Kombination aus moderatem Wachstum bei Eigentumswohnungen und leichten Schwankungen bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Neubauten geprägt ist. Für Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten bieten sich weiterhin Chancen, von den aktuellen Markttrends zu profitieren.

Hinnerk Warter, Warter-Immobilien, Eckbusch 8, 23560 Lübeck, Email: info@warter-Immobilien.de, Homepage: www.warter-immobilien.de

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Wie sinnvoll ist Bausparen heute?

Warter-Lokalheld

In der Regel wird der Bausparvertrag genutzt, um damit eine Immobilie zu finanzieren. Ob das sinnvoll ist oder nicht, ist abhängig von der Höhe der Bauzinsen in der Zukunft. Schließen Sie Ihren Bausparvertrag heute ab, legen Sie gleichzeitig bereits den Zinssatz für die spätere Darlehensphase des Bausparvertrags fest. Sind die Bauzinsen in ein paar Jahren, wenn Sie das Darlehen in Anspruch nehmen, höher als der Zinssatz, den Sie für den Bausparvertrag vereinbart haben, lohnt sich der Bausparvertrag.

Wertverlust bei Immobilien: Energieeffizienz wird zum kritischen Faktor.

Hinnerk Warter

Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass Immobilien mit niedriger Energieeffizienz an Wert verlieren, während energieeffiziente Objekte ihren Wert behalten oder sogar steigern. Dieser Trend macht deutlich, dass die Nachhaltigkeit und Energieeffizienz einer Immobilie zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Preisentwicklung bei Energieeffizienz.
Die Preise für Immobilien, die in den höchsten Energieeffizienzklassen A und B eingestuft sind, verzeichnen einen Anstieg. Laut der Auswertung eines großen Immobilienportals stiegen die Angebotspreise für solche sanierten Objekte im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent auf durchschnittlich 4958 Euro pro Quadratmeter. Im Gegensatz dazu fielen die Preise für weniger effiziente Immobilien, was einen deutlichen Anreiz für energetische Sanierungen setzt.
Warum Energieeffizienz zählt.
Energieeffiziente Immobilien bieten zahlreiche Vorteile:
● Senkung der Heizkosten.
● weniger Sorgen um zukünftige Sanierungen.
● Erhalt eines hohen Immobilienwerts.
● Beitrag zum Klimaschutz.
Diese Aspekte unterstreichen die wachsende Bedeutung energieeffizienter Bauweisen und Sanierungen im Immobilienbereich.
Sanierungsbedarf bleibt hoch.
Trotz der positiven Entwicklung bei energieeffizienten Immobilien ist der Sanierungsbedarf in Deutschland weiterhin groß. Über 40 Prozent der Immobilien befinden sich in den niedrigeren Energieeffizienzklassen E oder schlechter. Der Bedarf an Sanierungen ist besonders bei älteren Gebäuden hoch, und es herrscht eine gewisse Zurückhaltung bei der Umsetzung energetischer Sanierungsmaßnahmen.
Rückgang energetischer Sanierungen.
Interessanterweise ist die Zahl der energetisch sanierten Objekte seit dem ersten Quartal 2019 rückläufig. Dies könnte auf Unsicherheiten und eine abwartende Haltung der Eigentümer zurückzuführen sein. Eine gezielte Förderung und Aufklärung könnten hier Anreize für eine Trendwende schaffen.
Europäische Initiativen für mehr Energieeffizienz.
Auf europäischer Ebene gibt es Bestrebungen, die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern, ohne dabei eine Sanierungspflicht für Wohnhäuser einzuführen. Die neuen Richtlinien zielen darauf ab, Nichtwohngebäude energieeffizienter zu gestalten und bieten Mitgliedstaaten die Möglichkeit, EU-Finanzmittel für solche Projekte zu nutzen. Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt, da Gebäude in der EU rund 40 Prozent des Energieverbrauchs ausmachen.
Fazit.
Energieeffizienz und Nachhaltigkeit stellen nicht mehr nur wünschenswerte, sondern zunehmend notwendige Kriterien für die Wertentwicklung von Immobilien dar. Angesichts des hohen Sanierungsbedarfs und der Vorteile energieeffizienter Gebäude besteht Handlungsbedarf, um einerseits die ökologische Wende zu vollziehen und andererseits das eigene Investment zu bewahren.

Warter-Immobilien, Hinnerk Warter, Eckbusch 8, 23560 Lübeck, Tel: 015779592045, Email: info@warter-immobilien.de .

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