Welche Änderungen bringt das Gebäudeenergiegesetz 2023?

Das seit 2020 geltende Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird fortlaufend weiterentwickelt. In der nächsten Stufe  sind ab dem 1.1.2023 vor Allem im Neubaubereich Änderungen vorgesehen. Es gilt dann der EH 55-Standard. Das heißt der zulässige Jahresprimärenergiebedarf für Neubauten darf nur noch 55 % des Energiebedarfes eines Referenzgebäudes betragen. Die Fördermaßnahmen werden an diese Anhebung des Anforderungsniveaus angepasst. Es gibt also durch die KfW und die BAfA nur noch Förderung, wenn diese erhöhten Anforderungen erfüllt werden.

Im Koalitionsvertrag der „Ampel“ sind weitere Anpassungen des GEG in den Jahren 2024/2025 und folgenden vorgesehen und werden derzeit diskutiert.

Diese Änderungen betreffen dann auch Altbauten.  Neu eingebauten Heizungen sollen dann mindestens einen Anteil von 65% erneuerbare Energien haben. Derzeit werden unterschiedliche Varianten diskutiert, wie diese Pflicht erfüllt werden kann. 

Bestandsgebäude sollen bei wesentlichen Umbauten/Sanierungen etc. mindestens den EH 70-Standard erfüllen.

Auch die Anforderungen an Neubauten werden weiter erhöht. Es soll dann der EH-40 Standard zur Pflicht werden.

Es soll mittelfristig ein Gebäuderessourcenpass eingeführt werden, der den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes dokumentiert. Dieser Pass wird bereits auf EU-Ebene beraten und befindet sich in der Abstimmung.

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