Der Erbschaftskauf ist ein rechtliches Instrument in Deutschland, das es ermöglicht, eine Erbschaft noch vor deren endgültiger Teilung zu verkaufen. Dies kann in verschiedenen Situationen sinnvoll sein, beispielsweise wenn die Erben keine Lust oder Möglichkeit haben, sich um die Abwicklung der Erbschaft zu kümmern, oder wenn sie sofort über Liquidität verfügen möchten.
Das Jahressteuergesetz 2024 bringt eine wichtige Änderung im Bereich der Erbschaftsteuer mit sich: Die Stundung von Steuern bei Wohnimmobilien wird flexibler und erweitert.
Erbunwürdigkeit bedeutet, dass eine Person, die eigentlich gesetzlich oder testamentarisch erben würde, durch ein Gericht von der Erbfolge ausgeschlossen wird. Der Grund hierfür liegt in besonders schwerwiegenden Verfehlungen gegenüber dem Erblasser oder bestimmten Angehörigen.
Der Erbverzicht ist eine Vereinbarung zwischen einem Erblasser und einem potenziellen Erben, durch die der Erbe auf sein gesetzliches Erbrecht verzichtet. Dies bedeutet, dass der Verzichtende sowohl als gesetzlicher Erbe ausgeschlossen wird als auch auf sein Pflichtteilsrecht verzichtet. Der Erbverzicht bietet insbesondere bei der Gestaltung eines Testaments, wie beispielsweise beim Berliner Testament, eine wichtige Möglichkeit, die Verteilung des Nachlasses klar zu regeln und Streitigkeiten zu vermeiden.
Ein Erbschein ist ein vom Nachlassgericht ausgestelltes Dokument, das den Erben als berechtigt ausweist, den Nachlass des Verstorbenen in Besitz zu nehmen und zu verwalten. Aber wann genau wird ein Erbschein benötigt und wozu dient er?