In Deutschland stehen Millionen von Immobilieneigentümern und Kaufinteressenten vor einem neuen Grundsteuer-Szenario, das ihre Finanzen beeinflusst. Tausende von Kommunen verzeichneten einen Anstieg der Grundsteuer-Hebesätze. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf diese Entwicklung und beleuchten, wie sich der Anstieg auf Immobilieneigentümer und potenzielle Käufer auswirken kann.
Die Grundsteuerreform, die ab 2025 in Deutschland in Kraft tritt, sorgt derzeit für erhebliche Unruhe unter Immobilieneigentümern. Viele haben bereits erste Bescheide erhalten und stellen fest, dass die neuen Bodenrichtwerte oft höher ausfallen als bisher. Doch was steckt hinter dieser Reform, und wie wirkt sie sich auf Eigentümer und Kaufinteressenten in Lübeck aus?
Der Wohnungsbausektor in Deutschland steht vor einer großen Herausforderung, wie eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) zeigt. Laut der Studie wird die Anzahl der neu gebauten Wohnungen im Jahr 2024 voraussichtlich deutlich unter die Marke von 200.000 sinken. Die Bundesregierung hatte zuvor das Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr ausgegeben, was nun deutlich verfehlt zu werden droht. Die Forscher sehen den Staat in der Verantwortung, um diesem Problem entgegenzuwirken.
Die Preise für Heizungen in Deutschland sind in den letzten zwei Jahren drastisch angestiegen. Laut einer aktuellen Studie haben sich die Kosten für Gas- und Wärmepumpenheizungen um bis zu 66 Prozent erhöht. Besonders betroffen sind Luft-Wasser-Wärmepumpen, deren Preise sich innerhalb von zwei Jahren von durchschnittlich 20.000 Euro auf 31.000 Euro inklusive Montage erhöht haben. Schon im Jahr 2022 stiegen die Preise um 20 Prozent an, gefolgt von einem weiteren Anstieg um 29 Prozent im Jahr 2023.
Nicht nur Wärmepumpen, sondern auch Pelletheizungen sind erheblich teurer geworden. Die starke Nachfrage hat dazu geführt, dass die Hersteller mit der Produktion nicht mehr hinterherkommen. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, bieten einige Handwerker ihre Heizungen zu zwei- bis dreimal höheren Preisen als dem Durchschnitt an.
Das “Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden” (oder einfach “Heizungsgesetz”) wurde jetzt von der Ampel-Koalition verabschiedet. Ziel dieses Gesetzes ist es, den Energieverbrauch in Gebäuden zu reduzieren und den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2024 in Kraft treten. Im Kern soll künftig der Grundsatz gelten, nur noch , Heizungen einzubauen, die zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. In den letzten Wochen gab es interne Streitereien zwischen den Vertretern der SPD, FDP und Grünen über Details des geplanten Gesetzes. Schließlich scheinen sich die Koalitionsparteien geeinigt zu haben. So wird unter anderem Vermietern die Möglichkeit gegeben, über eine erhöhte Modernisierungsumlage Investitionen in klimafreundliche Heizungen teilweise auf die Miete umzulegen. Dazu kommen verlängerte Übergangsfristen sowie erweiterte Förderungsmöglichkeiten. Die Sockelförderung, die ursprünglich auf 30% festgelegt war, kann nun von Eigentümern auf bis zu 70% gesteigert werden.